Warum diese Petition?

Erstellt von Corinna Nieswandt |

Sie haben unsere Online-Petition gesehen, finden das gut und fragen sich, wer ist das und warum tun die das?

Hier finden Sie Antworten und Genaueres!

WER SIND WIR?
Wir sind ehrenamtliche Mitarbeiter*innen des evangelischen Familienzentrums, die über viele Jahre Angebote erst selber genutzt und später selber mitgestaltet haben. Wir waren Teil einer volltollen Gemeinschaft, in der jeder einen Platz finden und sich selbst entfalten konnte. Wir konnten voneinander lernen, miteinander arbeiten und gemeinsam aktives Leben nach christlichen Werten gestalten.
Wir sind Lysan Kraft, Corinna Nieswandt und Axel Specht, Großteil des letzten Schulungsteams und bedauern was aus dem Familienzentrum durch die dort Verantwortlichen jetzt gemacht werden soll.

WAS WOLLEN WIR?

Wir möchten wieder Angebote für Menschen, unabhängig von Konfession, Nationalität und Weltanschauung bieten und verstehen uns als familienunterstützende Einrichtung mit eigenem Bildungsauftrag.
Durch altersentsprechende und bedürfnisorientierte Angebote wollen wir große und kleine Menschen in Vechelde und Umgebung unterstützen.
In unserem Familienzentrum sollen die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen, es soll ein Zukunftszentrum, Ort der Begegnung und des Miteinanders sein.
Wir wollen Menschen die zu uns kommen mit unseren Angeboten stärken und sie bei ihrer Sinn- und Perspektivsuche unterstützen und begleiten.
Diese bewährten Strukturen des evangelischen Familienzentrums sollen wiederbelebt, Angebote im bisherigen Umfang und der bisherigen Qualität aufrecht erhalten werden und nicht nur ein abgespecktes Programm.

WARUM WOLLEN WIR DAS? – WAS IST UNS DARAN SO WICHTIG?

Das Evangelische Familienzentrum hatte durchdachte, aufeinander aufbauende Strukturen, bei denen sich vieles bedingt hat: so hat parallel zu den beiden Konferfahrten die JuleiCa-Schulungsfahrt stattgefunden. Die Konfis waren Teilnehmer der Schulungs-Praxisübung (Autofahren lernt man ja auch nicht nur durch die Theorie ) und nach erfolgreicher Schulung konnte man Ostern ein Jahr später auf F(ortgeschrittenenFerienvorbereitungs-) Kursfahrt mit. Dort wurde intensiv die Sommerferienaktion geplant und vorgebastelt.
Keine Konferfahrt heißt keine Schulung, heißt kein F-Kurs, heißt keine Sommerferienaktion, um nur ein Beispiel zu nennen!
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass bei vielen Teamer*innen der berufliche Werdegang von diesen Erfahrungen nachhaltig geprägt wurde.
Als Beispiel: „Das Leben und Arbeiten, sowohl als Teilnehmerin der Konfer- und Schulungsfahrten als auch als Teamerin in beiden Teams, haben mir gezeigt wie wohl ich mich im Team fühle. Mein Werdegang im evangelischen Familienzentrum Vechelde hat mir geholfen zu erkennen wie schön es ist ein Team zu haben an dass ich mich wenden kann, wenn ich mit einer Frage überfordert bin oder mich wegen irgendetwas nicht wohl fühle. Diese Erkenntnis hat mich dazu bewogen von meinem eigentlichen Berufswunsch Biologin zu werden abzukommen. Als Biologin im Labor arbeitet man viel alleine und der Konkurrenzkampf ist groß. Dieser vielen Negativität möchte ich mich in meinem Berufsleben nicht aussetzen. Nun möchte ich Theaterpädagogik studieren um die Werte, die ich im Familienzentrum erfahren habe weitergeben und weiterleben zu können. Denn auch wenn ich es früher nie wahrhaben wollte, im Team ist es doch schöner als allein.“

VISION

Für die konfessionell angelegten Angebote des Familienzentrums braucht es einen theologisch geschulten Menschen, ein/e Diakon*in für Kinderkirche, Konfer an 10 Samstagen vor Ort und zwei Fahrten, Kinderbibelwoche in der Arche Noah und besondere Gottesdienstformen, auch an Heilig Abend!
Für die nicht-konfessionellen Angebote braucht es eine/n pädagogische/n Mitarbeiter*in, für die Koordination der Angebote, die Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, die Mittelgewinnung, die Öffentlichkeitsarbeit und und und…
Eine Verwaltungskraft für die Belegung und Abrechnung der Kurse wäre auch hilfreich.
Eine Kooperation mit der Kommune fänden wir hilfreich um unsere große Vision zu realisieren. In welchem Rahmen das umgesetzt werden kann, ob Verein, gGmbH oder noch anders, muss noch geklärt werden – es fehlt derzeit an ausreichend Informationen dazu!
Langfristig könnte z.B. auch eine Ideenwerkstatt mit den Teamer*innen stattfinden, welche Angebote sie sich noch über die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hinaus vorstellen können ( z.B. Senioren)
Ganz langfristig wäre eine Erweiterung des bisherigen Angebotes schön, z.B. die Vermittlung von Wunschgroßeltern.

Sie finden unsere Vision voll toll und möchten uns unterstützen?

Machen Sie Andere auf unsere Petition aufmerksam, je mehr wir sind, um so ernster werden wir genommen.
Sie haben Ideen, schreiben Sie uns!

Und nun kommt der spannende Teil: unsere Vision wird mehr Geld benötigen als das Familienzentrum bisher zur Verfügung hatte. Kursgebühren, Sponsorengelder und die Hälfte der freiwilligen Kirchgeldspende werden für die Umsetzung nicht reichen.
Sollte es Ihnen möglich sein, uns auch in dieser Hinsicht zu helfen, würden wir uns über eine Nachricht freuen!

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